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Technologien:

Ein Prototyp verlangt nach ganz anderen Dingen als eine Serienfertigung.
Wir können Ihnen für (fast) alle Anwendungen die geeignete Technologie zur Verfügung stellen!  
Wir fertigen in folgenden Technologien:

Für Einzelteile und Prototypen:

  • Handlaminieren
  • Vakuumpressen
  • Vakuuminfiltration (RI)

Für die Serienfertigung zusätzlich:

  • Nasspressen
  • Harzinjektion (RTM) 
  • Vakuum unterstützte Harzinjektion (VaRTM)
  • Prepreg-Pressen
  • NEU: HP-CRTM - Serienfertigung, erstmals bei Bauteilen für Carl-Zeiss-Optronics

 

Das Handlaminieren:

Beim Handlaminieren werden die einzelnen Gewebelagen / Verstärkungen von Hand in die Formwerkzeuge drappiert und auch von Hand "getränkt". Dies ist das einfachste, oft aber unterschätzte Verfahren.
Handlaminate weisen verfahrensbedingt keinen so hohen Faservolumengehalt auf, sind schnell und günstig realisierbar, setzen aber erfahrene Hände voraus.
Dieses fast schon traditionelle Verfahren eignet sich vor allem für einfache, statisch und optisch eher unrelevantere Bauteile.
Die Kunst und Tradition des hochwertigen Handlaminierens wird bei uns gepflegt!

Das Nasspressverfahren:

Bei diesem Verfahren werden zwingend mindestens zwei Formwerkzeuge benötigt. Zwischen die Formwerkzeuge wird dabei ein vorgetränktes Laminat gelegt und dann verpresst. Das überflüssige Harz kann während des Pressvorganges am Formrand entweichen. So sind dann sehr hohe Fasergehalte und gute Oberflächen möglich.
Leichte Hinterschnitte können wir mit (teil-)elastischen Formwerkzeugen realisieren.
Manchmal ist dieses Verfahren auch bei Einzelteilen, z.T. auch nur partiell, sinnvoll.
Dieses Verfahren eignet sich sehr gut für kleine bis mittlere Stückzahlen und vor allem bei einfachen Geometrien.

Das Vakuumpressen:

Dieses Verfahren ist auch schon so alt, dass es als traditionelles Verfahren gesehen werden kann.
Hierbei werden die Nasslaminate mit Hilfe von Vakuum verpresst.
Dies geht sowohl bei reinen Laminaten als auch bei Sandwichkonstruktionen.
Die Qualität solcher Laminate ist in der Regel sehr hoch.
Mit diesem Verfahren werden nahezu alle Segel- und Sportflugzeuge hergestellt.

Das Infiltrieren:

Bei diesem Verfahren werden alle Gewebe und Verstärkungsfasern trocken, also ohne Harz, in die Formwerkzeuge gebracht.
Anschließend wird das noch trockene Laminat unter Vakuum gesetzt. Dies geschieht üblicherweise mit Hilfe von Folien.
Einfach ausgedrückt wird nun das Harz vom Vakuum in das Laminat "gesaugt".
Die Vorteile dieses Verfahrens sind: äußerst hochwertige, quasi lufteinschlussfreie Laminate, geometrietreu.
In diesem Verfahren entstehen auch optisch brilliante Sichtcarbonoberflächen.
Auch der Einsatz von Stützstoffen (Sandwichschäume) ist möglich.
Die höchste Wandung die wir bis jetzt gefertigt haben betrug über 60 mm massiv Kohlefaser - bis jetzt.
Dies ist das bevorzugte Verfahren für höchstwertige Bauteile im Bereich der Luft- und Raumfahrt, Prototypen und Lehrenbau!
Dieses Verfahren ist, wegen des hohen Arbeitsaufwandes, für die Serienfertigung nur bedingt geeignet.

Das (Vakuum unterstützte) Harzinjektionsverfahren: RTM und VaRTM

Bei diesem Verfahren werden, ähnlich dem Infiltrationsverfahren, sämtliche Gewebe und Verstärkungsfasern trocken in die Formwerkzeuge gebracht.  Anschließend werden die Formwerkzeuge druckdicht geschlossen. Nun wird über eine Prozessor gesteuerte RTM-Anlange fertig vermischtes Harz kontrolliert in die Form gepumpt. Dies geschieht bei Drücken bis zu 10Bar.
Beim VaRTM wird das Formwerkzeug noch zusätzlich vor und während des Injektionsvorganges unter Vakuum gesetzt. Dies ist bei einigen Geometrien nötig, um eine perfekte Harzverteilung zu realisieren.
Vorteile: Schnelle Produktionszyklen, sehr gute Qualität, günstige Bauteilkosten
Nachteile: Beim (Va)RTM werden zwingend geschlossene, druckdichte Formwerkzeuge benötigt, hohe Werkzeugkosten

RTM ist DAS Verfahren zur Serienfertigung von Faserverbundbauteilen!

Das Prepreg-Pressverfahren:

Dieses Verfahren ähnelt dem Nasspressverfahren. Auch hier werden solide, mehrteilige Formwerkzeuge benötigt, vorzugsweise aus Aluminium.
Zwischen diesen Formwerkzeugen werden nun, an Stelle von Nasslaminaten, Prepregs gebracht, gepresst und ähnlich einem Waffeleisen "gebacken".
Durch den Einsatz von CNC-Cuttern und beheizbaren Formwerkzeugen lässt sich so hervorragend eine Serienfertigung aufbauen - wenn es die Bauteilgeometrien zulassen...
Vorteile: Schnelle und kostengünstige Fertigung von hochwertigen Bauteilen
Nachteile: Hohe Infrastruktur nötig, hohe Formkosten, nicht jede Geometrie läßt sich realisieren.

Dieses Verfahren ist sehr gut für die Serienfertigung geeignet.

 
 

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